Gedanken - Zug


Gedanken Zug

Ähnlich wie bei der Meditation "Gedanken-Wolken" geht es auch bei der Meditation Gedanken-Zug darum, in der Meditation und im Alltg besser mit dem ständigen Gedankenstrom umzugehen. Bei der Meditation des Gedankenzugs erreicht man irgendwann den Zustand des inneren Beobachters. Man schaut sozusagen die Gedanken von oben oder von der Seite an und distanziert sich somit stärker von den Gedanken. Hierdurch nimmt der Streß ab. Allgemeine Hinweise zu Gedanken während der Meditation gibt es unter Umgang mit Gedanken.


Gedanken und Konzentration Meditation beruhigt den Geist


Ort der Meditation

Der Ort der Meditation ist jedem selbst überlassen und für diese Meditationsform der Gedanken-Wolken gibt es keine Einschränkungen. Allgemeine Hinweise finden sich unter Ort der Meditation.


Meditationshaltung

Die Meditation kann wahlweise im Sitzen oder Liegen durchgeführt werden.





Übungsanleitung

Nun aber zur Meditationsanleitung: 10 Minuten sind für diese Meditation ideal. Die Tageszeit ist egal. Aber vielleicht ist gerade der Abend zum Abschalten die beste Tageszeit:

Setzen Sie sich oder legen Sie sich hin. Halten Sie im Sitzen den Rücken und den Nacken gerade. Versuchen Sie sich zu entspannen. Schließen Sie die Augen leicht und schauen vor sich an den Boden. Die Hände ruhen im Schoß bzw. auf der Unterlage. Atmen Sie ruhig in den Bauch. Lassen Sie etwaige Verspannungen los. Zählen Sie den Atem von 1-10, ohne ihn zu verändern. Taucht ein Gedanke auf, sagen Sie sich einfach "Gedanke" oder stellen sich aus der Distanz von gefühlten 100m einen langsam fahrenden Güterzug vor. In jeden Waggon, den Sie sich vorstellen können, wie Sie wollen, legen Sie den aktuellen Gedanken und lassen ihn langsam vor Ihrem geistigen Auge durchrollen. Taucht ein neuer Gedanke auf, bestücken Sie einen weiteren Waggon. Sie lernen somit die Gedanken und die Anspannung ziehen zu lassen.



Meditationserfolg

Wenn man diese Meditation regelmäßig übt, wird man mehr und mehr erkennen, wie flüchtig die Gedanken sind und wie sie wieder vorbeigehen, ohne daß sie uns länger beschäftigen oder gar quälen. Dadurch relativieren sich die Gedanken auch im Alltag. Diese Einstellung und Meditation hilft auch bei Ängsten und Depressionen.


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