Meditation im Liegen

Meditieren geht meistens auch im Liegen. Keine Frage. Vor- und Nachteil, je nach dem, was man anstrebt ist: man schläft häufig in der Meditation ein. Eigentlich ist das Ziel der Meditation die geistige Ruhe und Zentrierung im Wachzustand, aber nicht das Einschlafen. Wer jedoch Einschlafstörungen hat und diese durch eine Meditationstechnik beheben möchte, sollte das ruhig tun. Die Ziele der Meditation erreicht man langfristig aber nur wenn man in einem entspannten Wachzustand bleibt.

Ein entscheidender Vorteil des Liegens ist, daß man sich einfacher entspannen kann, weil der Körper nichts tun muß und daher keine Muskelanstrengung benötigt wird. Außerdem nimmt man im Liegen den Atem besser war und man kann sich einfach auf die Unterlage, Matratze, das Bett oder das Sofa fallen lassen.

Wie genau sollte man Liegen: Idealerweise auf dem Rücken. Die Arme sollten leicht vom Körper abstehen und die Hände geöffnet sein. Die Beine sind leicht V-förmig auseinander, die Füße nach gekippt. Wichtig ist, daß der untere Rücken entspannt ist und auf der Unterlage abgelegt wird. Im Liegen empfiehlt es sich, die Augen zu schließen. Wer die Augen geöffnet halten will, kann dies auch tun. Der Blick sollte jedoch auf einem Punkt ruhen.